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Acipenser ruthenus Linnaeus, 1758

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Art-Foto
Acipenser ruthenus - Sterlet, Foto: Dr. Bernd Stemmer, Soest.

Taxonomie

  • Unterstamm: Vertebrata
  • Klasse: Actinopterygii
  • Ordnung: Acipenseriformes
  • Familie: Acipenseridae

Bearbeiter

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Rote Listen

RL Deutschland Süßwasser (Freyhof 2009)
Vom Aussterben bedroht(1)
RL Österreich (Wolfram & Mikschi 2007)
Critically Endangered (vom Aussterben bedroht)(CR)
RL Hessen (Dümpelmann & Korte 2014)
Nicht bewertet(n.b.)

Weitere Attribute

  • Reproduktionsgilde lithophil/pelagophil
  • Migrationstyp potamodrom mittel
  • Ernährungstyp benthivor
  • Rheophilie rheophil A
  • Strömungspräferenz oligorheophil
  • Strömung am Laichhabitat rheopar
  • Temperaturpräferenz meso-eurytherm

Kommentar

Deutsch (DE-CH-AT)

ARTBESCHREIBUNG
Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
Unterscheidet sich von anderen Acipenser-Arten in Europa durch:
Nicht-exklusive Merkmale: 56-71 laterale Knochenschilde. Erstes dorsales Knochenschild nicht mit dem Kopf verschmolzen. Barteln mit Fransen versehen. Untere Lippe in der Mitte unterbrochen. 11-27 Kiemenreusendornen. Diploid.
Größe bis zu 1250 mm Totallänge und 16 kg.

Verbreitung
Flüsse, die ins Schwarze Meer, Asowsche Meer und Kaspische Meer entwässern. Sibirien vom Ob in östliche Richtung bis zum Jenissei Stromgebiet. Eingeführt im Petschora Stromgebiet in 1928-1950 und ins Ladogaseebecken. Aquakultur hat zu internationalen und ungewollten Verbreitungen in ganz Europa geführt, jedoch nicht zur Bildung von sich selbst erhaltenen Populationen.

Lebensraum
Große Flüsse, gewöhnlich im Fließwasser und Tiefwasserbereich. Wandert bei steigendem Wasserstand in überflutete Bereiche zur Nahrungssuche. Laicht in Habitaten mit Kies und starker Strömung, selten auf Kies-Sand-Untergründen oder in Auengebieten. Jungtiere bleiben in flussnahen Gebieten während ihres ersten Sommers.

Biologie
Süßwasser; anadrome Populationen wurden ausgerottet. Männchen reproduzieren zum ersten Mal mit 3-5 Jahren, Weibchen mit 5-8. Weibchen pflanzen sich alle 1-2 Jahre fort und Männchen jedes Jahr von April bis Juni wenn die Temperatur 10°C übersteigt. Sesshaft; unternimmt nur kurze Wanderungen um sich zu vermehren (322 km gemeldet an der Donau). Bis ans Ende des 19. Jahrhunderts gab es eine wandernde Population mit großen Individuen in der Wolga, die sich in der nördlichen Kaspischen See ernährte und im Herbst flussaufwärts wanderte. Ernährt sich von einer großen Vielfalt an benthischen Insektenlarven und Mollusken.

Bemerkungen
-

 

WEITERE INFORMATIONEN
Für den Sterlet gibt es eine Bildergalerie im Menü "Fotos/Süßwasserfische". Wer hat weitere Fotos?

CITES Identification Guide - Sturgeons and Paddlefish: Guide to the Identification of Sturgeon and Paddlefish. Species Controlled under the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora - Published by Authority of the Minister of Environment.. Minister of Supply and Services Canada, 2001.

 

GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN
EN A2d*. Starker Rückgang, aber lokale Populationen überleben in den meisten Teilen des Verbreitungsgebiets. Starker Besatz in der Donau und vermutlich auch in anderen Gebieten. Ausgerottet im Kuban Stromgebiet.

 

WEITERFÜHRENDE LITERATUR

Reinartz, R. (2008): Artenhilfsprogramm Sterlet. Abschlussbericht 2004 – 2007 (Projekt 904). - Landesfischereiverband Bayern e.V., 52 S. download

Sokolov & Vasiliev, in Holčik (1989) (ed.): The freshwater fishes of Europe. Vol. 1, Part II. General introduction to fishes - Acipenseriformes. - Wiesbaden (Aula Verlag)

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KURZDIAGNOSE

Quelle: ZITAT 

Flossenformel FORMEL
L.l. Anzahl Schuppen ANZAHL
Schlundzähne ANZAHL
Höhen-Längen-Verhältnis HÖHE:LÄNGE (TL)

ARTBESCHREIBUNG

Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
Text.

Verbreitung
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Lebensraum
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Biologie
Text. 

Bemerkungen
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WEITERE INFORMATIONEN

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GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN

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WEITERFÜHRENDE LITERATUR

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