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Romanogobio uranoscopus (Agassiz, 1828)

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Taxonomie

  • Unterstamm: Vertebrata
  • Klasse: Actinopterygii
  • Ordnung: Cypriniformes
  • Familie: Cyprinidae
  • Unterfamilie: Gobioninae

Bearbeiter

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Rote Listen

RL Deutschland Süßwasser (Freyhof 2009)
Ausgestorben oder verschollen(O)
RL Österreich (Wolfram & Mikschi 2007)
Critically Endangered (vom Aussterben bedroht)(CR)

Weitere Attribute

  • Reproduktionsgilde lithophil
  • Migrationstyp potamodrom kurz
  • Ernährungstyp benthivor
  • Rheophilie rheophil A
  • Strömungspräferenz rheophil
  • Strömung am Laichhabitat rheopar
  • Temperaturpräferenz meso-eurytherm

Kommentar

Deutsch (DE-CH-AT)

KURZDIAGNOSE
Quelle: Ratschan & Andert (2014)

- epitheliale Kiele fehlen
- Anus liegt deutlich näher dem Ansatz der Anal- als jenem der Pectoralflossen
- Barteln reichen bis weit hinter das Auge
- Schwanzstiel auffallend schlank

 

ARTBESCHREIBUNG
Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
Unterscheidet sich von anderen Arten der Gattung Romanogobio in Flusssystemen zum Schwarzen Meer durch: Nicht exklusive Merkmale: Anus in der Mitte zwischen den Ansätzen der Ventralen und der Anale oder näher an der Anale. Keine epithelischen Linien in Längsrichtung auf prädorsalen Schuppen. Tiefe des Schwanzstiels 3–3,5-mal die Läng. Dorsale und caudale Flossenstrahlen mit undeutlichen, dunklen Punkten, die eine dunkle vertikale Reihe bilden. Größe bis 100 mm SL.

Verbreitung
Donau, im Hauptfluss nur im Oberlauf und Strecken mit starker Strömung.

Lebensraum
Riffelungen oder kleine, schnell fließende Flüsse und der Grund großer Flüsse mit Wassergeschwindigkeiten von 0,7 m³/s und mehr, steiniger Grund, im Submontanen Bereich. Junge Individuen bevorzugen langsame Strömung und flache Uferhabitate mit starker Strömung (ungefähr 1 m³/s).

Biologie
Im Labor laichen sie mehrmals zwischen spätem Mai und Mitte September bei Temperaturen oberhalb von 11 °C. Milchner erwarten die Rogner am Laichplatz. Um zu laichen schwimmen beide Geschlechter zur Oberfläche offener Gewässer. Die Eier verdriften mit der Strömung, sinken zum Grund und bleiben am Substrat kleben. Adulte sind nachtaktiv und einzelgängerisch, Juvenile sind tag- und nachtaktiv. Keine Daten über Ernährung in der Natur.

Bemerkungen
-

 

WEITERE INFORMATIONEN

In der aktuellen Checkliste der Fische Österreichs (Wolfram & Mikschi, 2007) als Gobio uranoscopus (Linnaeus, 1758) geführt.

 

GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN
LC. Immer noch häufig in geeigneten Habitaten. Bestände haben abgenommen und es wird davon ausgegangen, dass die Abnahme bei den aktuellen ökonomischen Entwicklungen weitergeht. Reagiert empfindlich auf Umweltverschmutzung und Stauung. Lokal bedroht, vor allem im westlichen und südlichen Donausystem, ausgestorben im Oberlauf der Donau

 

WEITERFÜHRENDE LITERATUR
Honsig-Erlenburg, W. (2011): Zum Vorkommen des Steingresslings. - Österreichs Fischerei 64(11/12): 291.

Honsig-Erlenburg, W. & Friedl, T. (1995): Erstnachweis des Steingreßlings (Gobio uranoscopus, Agassiz, 1828) in Kärnten. - Carinthia II 185./105. Jg.: 693-695.

Kapa, R. (2010): Wiederfund des Steingresslings (Romanogobio uranoscopus, Agassiz, 1828) in Bayern - Totgeglaubte leben länger. - Anliegen Natur 34: 51-53. 

Kummer, H., Spolwind, R. & Waidbacher, H. (1999): Fischökologische Istbestandsaufnahme im Giessgang und in den linksufrigen Donau-Auen des Tullner Beckens. - Schriftenreihe der Forschung im Verbund (Hrsg.: Österr. Elektrizitätswirtschaft AG), Bd. 51: 70 S.

Ratschan, C. & Andert, M. (2014): Nachweis des in Oberösterreich mehr als ein Jahrhundert lang verschollenen Steingresslings. - Österreichs Fischerei 67(11/12): 290-292.

Wanzenböck, J., Kovacek, H. & Herzig-Straschil, B. (1989): Zum Vorkommen der Gründlinge (Gattung Gobio; Cyprinidae) im österreichischen Donauraum. - Österreichs Fischerei 42: 118-128.

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KURZDIAGNOSE

Quelle: ZITAT 

Flossenformel FORMEL
L.l. Anzahl Schuppen ANZAHL
Schlundzähne ANZAHL
Höhen-Längen-Verhältnis HÖHE:LÄNGE (TL)

ARTBESCHREIBUNG

Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
Text.

Verbreitung
Text.

Lebensraum
Text.

Biologie
Text. 

Bemerkungen
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WEITERE INFORMATIONEN

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GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN

Text

 

WEITERFÜHRENDE LITERATUR

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