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Cottus rhenanus Freyhof, Kottelat & Nolte, 2005

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Art-Foto
Cottus rhenanus - Rhein-Groppe, Foto: Dr. Bernd Stemmer

Taxonomie

  • Unterstamm: Vertebrata
  • Klasse: Actinopterygii
  • Ordnung: Scorpaeniformes
  • Familie: Cottidae

Bearbeiter

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Rote Listen

RL Deutschland Süßwasser (Freyhof 2009)
Ungefährdet(*)

Weitere Attribute

Kommentar

Der Artstatus der im Einzugsbereich der Emscher vorkommenden Tiere wird von Robert Donoso-Büchner als Cottus cf. rhenanus angegeben.

Deutsch (DE-CH-AT)

VORBEMERKUNG

Die bisher vorhandenen Verbreitungsdaten geben die reale Verbreitung der Rhein-Groppe Cottus rhenanus noch nicht wieder, da diese bis vor kurzem noch als Groppe C. gobio angesehen wurden. Aktuelle Verbreitungsdaten mit abgesichertem Artstatus wären daher sehr willkommen! Für eine entsprechende Unterstützung wäre die Redaktion von Fischfauna-Online daher sehr dankbar!

 

KURZDIAGNOSE

Von der Groppe C. gobio morphologisch kaum zu unterscheiden. [Anm.d.Red.: Gibt es aus dem Kreise der User weitere Informationen hinsichtlich der Artunterscheidung?]

 

ARTBESCHREIBUNG
Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
Unterscheidet sich von anderen Cottus-Arten im Nordsee-Becken durch:
Nicht-exklusive Merkmale: Stachelartige, rückgebildete Schuppen (prickling) am Körper fehlen oder nur unter den Brustflossen. Erste Rückenflosse niedrig, mit geradem oder leicht distal abgerundetem Rand bei Männchen größer 60 mm Standardlänge. Erste Rückenflosse bei Männchen mit undeutlichem schwarzen Fleck zwischen den Ansätzen der Strahlen 1-3. Seitenlinie vollständig. Unterscheidet sich von C. gobio durch eindeutige molekulare Marker.
Standardgröße bis zu 96 mm. 

Verbreitung
Rhein- und Maas-Stromgebiet, im Rhein stromaufwärts (Richtung Süden) bis nach Mannheim, einschließlich der Zuflüsse Main und Neckar.  

Lebensraum
Kleine, kalte Bäche mit kiesigem Untergrund.

Biologie
Laicht zum ersten Mal im Alter von 2-4 Jahren. Laicht von März bis April, wenn die Temperatur über 12°C steigt. Weibchen laichen einmal im Jahr. Die meisten Individuen laichen in 2-3 Jahren.


Bemerkungen
Populationen von C. rhenanus können von angrenzenden C. gobio Populationen im Ganzen nur über die Form der ersten Rückenflosse und über molekulare Ausprägungen unterschieden werden. Weitere Forschung an C. gobio wird wahrscheinlich zeigen, dass diese Art mehrere unterscheidbare Abstammungslinien beinhaltet. Sobald dies geklärt ist, könnte C. rhenanus zusätzlich mit Hilfe weiterer Merkmale unterschieden werden. Die Population im Main hat Mitochondrien von C. gobio.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Emschergroppe
- Im Einzugsbebiet der Emscher kommt mit Cottus cf. rhenanus eine isolierte Groppenpopulation vor, die der Rheingroppe zugeordnet wird, sich in einigen morphologischen Merkmalen aber unterscheidet. Lies mehr: Die Emschergroppe, ein Beitrag von Robert Donoso-Büchner.

 

GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN
LC.

 

WEITERFÜHRENDE LITERATUR
Donoso-Büchner, R. (2009): Zur Bestandssituation der Emschergroppe, Cottus cf. rhenanus, aus dem Einzugsbereich der Boye im Emschersystem. - Solingen (Verlag Natur & Wissenschaft) Bibliothek Natur & Wissenschaft Band 20, 90 S. Verlagsankündigung

Englbrecht, C.C., Freyhof, J., Nolte, A., Rassmann, K., Schliewen, U. & Tautz, D. (2000): Phylogeography of the bullhead Cottus gobio (Pisces: Teleostei: Cottidae) suggests a pre‐Pleistocene origin of the major central European populations. Molecular Ecology, 9(6), 709-722.

Freyhof, J., Kottelat, M. and Nolte, A. (2005): Taxonomic diversity of European Cottus with description of eight new species (Teleostei: Cottidae). - Ichthyol. Explor. Freshwat. 16(2): 107-172.

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KURZDIAGNOSE

Quelle: ZITAT 

Flossenformel FORMEL
L.l. Anzahl Schuppen ANZAHL
Schlundzähne ANZAHL
Höhen-Längen-Verhältnis HÖHE:LÄNGE (TL)

ARTBESCHREIBUNG

Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
Text.

Verbreitung
Text.

Lebensraum
Text.

Biologie
Text. 

Bemerkungen
Text.

 

WEITERE INFORMATIONEN

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GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN

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WEITERFÜHRENDE LITERATUR

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