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Pressemitteilungen und mehr Autor: Heiko Brunken,  20. November 2015

 

20.11.2015 - Der Fernsehsender Arte zeigt eine Dokumentation zum Wels mit Informationen zur Biologie, zur Ausbreitungsgeschichte und zum Fressverhalten. Sendetermine: 18.11.15 und 05.12.15 um 18 Uhr. Die Dokumentation gibt es auch in der Mediathek: http://www.arte.tv/guide/de/051451-000-A/riesenfische-in-unseren-fluessen

 

01.09.2015 - Mal was anderes als Fische? BfN Pressemitteilung: Bonn, 27. August 2015: Rund 600.000 Einzeldatensätze für 33 heimische sowie 14 eingeschleppte Amphibien- und Reptilienarten, die einen bundesweiten Überblick über deren Verbreitung vermitteln. Das ist das Ergebnis eines Projektes, das die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz durchgeführt hat. Daraus entstanden ist der erste Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland, der ab sofort auf der Website www.feldherpetologie.de/atlas abrufbar ist.

 

19.05.2015 - Pfiffige Fische rund um Mallorca ... und die Fischer gucken in die Röhre bzw. auf die regungslose Pose

Um angesichts der weltweiten Überfischung der Ozeane den Zustand der Fischbestände abzuschätzen, werden häufig Fangdaten herangezogen. Die Annahme ist: Je weniger die Fischer in einer gewissen Zeitspanne fangen, desto kleiner der Bestand. Die Wissenschaftler Dr. Josep Alós und Prof. Dr. Robert Arlinghaus vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Humboldt-Universität zu Berlin konnten nun mittels Unterwasservideotechnik zeigen, dass bestimmte Fischarten in befischten Fanggründen viel schlechter an den Haken gehen als in Meerschutzgebieten, obwohl sich überall ähnlich viele Tiere tummeln. Das Ergebnis stellt das Fischbestandsmonitoring und die nach hohen Fängen strebenden Angler und Fischer vor Herausforderungen. Pressemitteilung als PDF

 

06.05.2015 - Die Stiftung LIVING RIVERS setzt sich für den Erhalt natürlicher Fließgewässerhabitate und die Wiederherstellung naturnaher typgemäßer Gewässerstrukturen ein. Um auch den wissenschaftlichen Nachwuchs an dieses Themenfeld heranzuführen, vergibt die Stiftung jedes Jahr den LIVING RIVERS Award. Dieser wird an junge Wissenschaftler vergeben, die sich in ihrer Arbeit mit dem jährlichen Schwerpunktthema der Stiftung auseinandersetzen. Bis zum 31. August 2015 können Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten zu dem diesjährigen Schwerpunktthema der Stiftung „Lebendige Gewässer in der Stadt" eingereicht werden. Weitergehende Informationen zu den Bewerbungsbedingungen finden sich unter http://www.living-rivers.org.

 

06.05.2015 Freshwater Information Platform The network for freshwater research Data, tools and resources for science and policy support
>>> Pressemitteilung

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31.03.15 - BUND zu Weserversalzung durch K+S-Konzern: Bleibt es beim „Vier-Phasen-Plan" zur Salzwasserentsorgung? Viele offene Fragen nach der Einigung der Bundesländer auf den Bewirtschaftungsplan „Salz" für Werra und Weser Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seiner heutigen Pressekonferenz die Einigung der Bundesländer vom Februar diesen Jahres zur Lösung der Abwasserprobleme aus dem Kalibergbau als völlig unzureichend kritisiert. „Ohne deutliche Nachbesserungen am Bewirtschaftungsplan 'Salz'" wird die Versenkung der Kalilauge fortgesetzt, die Oberweser-Pipeline gebaut und das Haldenwachstum geht weiter", befürchtet der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der BUND bezweifelt, dass die EU-Kommission ihr Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland auf der Basis der jetzigen Planungen einstellen wird. Vollständiger Text (Pressemitteilung)

 

20.01.15 - Der Parasit im Parasit - Neue Erkenntnisse zum rätselhaften Rückgang der Aalpopulation in Europa 
Prof. Dr. Sven Klimpel, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
"Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums haben eine mögliche Ursache für die Bestandsabnahme des Europäischen Aals in deutschen Gewässern gefunden. Sie entdeckten eine neue Überlebensstrategie des eingewanderten Parasiten Anguillicoloides crassus, die es dem Schädling möglich macht ausgewachsene Aale zu befallen. Als Zwischenwirt des Parasiten fungieren Schwarzmundgrundeln – die derzeit häufigste invasive Fischart in Deutschland und Europa."

 

24.11.14 - EU-Wasserrahmenrichtlinie? Ignoriert? Vergessen? Lästig? Umgesetzt?

Mitteilung des Österreichisches Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF)

"Der Runde Tisch „Wasser" wurde vom österreichischen BMLFUW ins Leben gerufen, um Stakeholder und Betroffene in die Erstellung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes einzubinden. Das Hauptziel ist die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Österreich. Diese ist eigentlich ein sehr gutes Instrument zum Schutz unserer Gewässer und Fischwelt. Nach der 1. Istbestandsanalyse im Jahr 2009 wurde sie 2013 evaluiert und erweitert und soll im 2. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan eine Richtlinie für Planungen an unseren Flüssen geben.

Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass bei 66 % der Gewässer das Risiko einer Zielverfehlung evident ist. Besonders ökonomische und energiepolitsche Zielsetzungen stehen jenen der Ökologie gegenüber. Wasserkraftbetreiber sehen mit den notwendigen Investitionen ihre Wirtschaftlichkeit gefährdet und das Schlagwort „Energiewende" fordert oft den vermeintlichen Ökostrom Wasserkraft." Lies mehr ...

 

28.10.14 - Ist Evolution vorhersagbar? Konstanzer Evolutionsbiologen beobachten parallele, wiederholte Evolution von Buntbarschen in Nicaragua

"Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, so dass das Leben auf unserem Planeten nochmals von vorne begänne – würde sich die Evolution dann exakt gleich entwickeln? Dieses berühmte Gedankenexperiment stellte der Evolutionsbiologe Stephen Jay Gould vor 25 Jahren an und kam zu dem Schluss, dass sich die Evolution nicht wiederholen würde: Zu bedeutend sei die Rolle zufälliger Prozesse bei der Entstehung der Artenvielfalt." Konstanzer Evolutionsbiologen um Prof. Axel Meyer haben Antworten. Pressemitteilung der Universität Konstanz vom 28.10.2014

Elmer, K.R., Fan, S., Kusche, H., Spreitzer, M.L., Kautt, A.F., Franchini, P. & Meyer, A. (2014): Parallel evolution of Nicaraguan crater lake cichlid fishes via non-parallel routes. - Nature Communications, DOI 10.1038/ncomm6168

 

 

13.10.14 - „Artenschutzprojekt Karausche" erfolgreich fortgesetzt

  • 2.500 Exemplare der bedrohten Kleinfische entließen Angler aus Nienburg, Celle und Hannover dieser Tage in geeignete Vereinsgewässer.
  • Die Besatzaktion markiert die erfolgreiche Fortsetzung des landesweit einzigartigen Artenhilfsprogramms des Landessportfischerverbandes Niedersachsen e.V.
  • Pressemitteilung

 tkl 141010 karausche besatzfvhannover 2 800pix  Foto: Thomas Klefoth / LSFV.

 

 

13.10.14 - fair-fish international mit erster Ausgabe der Zeitschrift SCALE 

  • Was brauchen Fische? Was würden sie meiden?
  • Vorrang für kleine Fischer
  • Deklaration der Fangmethode
  • Stellenausschreibung Fisch-Ethologie-Datenbank

 

 

09.10.14 - Auf DNA-Barcoding basierende Studie zur Diversität der Fische und Neunaugen in Deutschland publiziert

 

07.10.14 - „Bachperle 2014": Meerforellenprojekt ausgezeichnet: Sonderpreis an Angelvereine Lauenbrück, Fintel & Westervesede

  • herausragendes Engagement im Bereich der Umweltbildung und der Öffentlichkeitsarbeit
  • Arten- und Gewässerschutzprojekt „Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle im oberen Wümmegebiet"
  • Internetseite www.wuemme-meerforelle.de macht Lust auf den Lebensraum Gewässer und bietet einen Fundus an fachlichen Informationen
  • Renaturierungsarbeiten mit fachlich fundiertem Einbau von Kiesbetten und Strömungslenkern
  • Lies mehr ...

 preisverleihung-bachperle-2014-angelvereine-meerforelle-mu-wenzel-a Foto: Ralf Gerken, Obmann f. Presse-/Öffentlichkeitsarbeit, AG der Angelvereine Lauenbrück, Fintel & Westervesede.

 

10.09.14 - Artenexplosion in Afrikas Seen: Das Geheimnis der rasanten Buntbarsch-Evolution

  • Rasend schnell haben sich in Seen Afrikas Tausende neue Buntbarscharten entwickelt. Und ständig entstehen neue Spezies.
  • Forscher haben jetzt eine erste Theorie, was die Evolution der Fische im Eiltempo vorantreibt.
  • Lies mehr im Artikel von Von Julia Merlot bei SPIEGELONLINE Wissenschaft

 

03.09.14 - Wie Wölfe über die Nahrungskette zum Gewässerschutz beitragen

  • Wie Wölfe im Yellowstone-Nationalpark für Artenvielfalt sorgen und somit auch den Zustand der Fließgewässer beeinflussen, zeigt in beeindruckender Weise dieses Youtube-Video. (mitgeteilt von Reinhard Altmüller/Ralf Gerken)

 

01.09.14 - fair-fish international kritisiert Fischzucht im landwirtschaftlichen Nebenerwerb 

 

17.08.14 - UN-Gewässer-Konvention tritt in Kraft Pressemitteilung

  • Bundesumweltministerin Hendricks: "Großer Schritt für internationale Zusammenarbeit im Gewässerschutz"
  • Das Bundesumweltministerium begrüßt das Inkrafttreten der UN-Gewässer-Konvention zur verbesserten Zusammenarbeit von Flussanrainern. „Damit gilt erstmals weltweit ein rechtlicher Rahmen für die Zusammenarbeit an internationalen Gewässern. Dies kann auch zur Vermeidung und friedlichen Lösung zwischenstaatlicher Konflikte um die knappe Ressource Süßwasser beitragen", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Das Übereinkommen tritt am kommenden Sonntag (17. August) in Kraft.

 

23.05.14 - Lebendige Weser , lebendige Werra - BUND favorisiert Nordseepipeline Positionspapier

  • Gewässerversalzung durch den Kaliberbergbau muss beendet werden
  • Keine Einleitung in die Oberweser
  • Vermeidungspotentiale müssen konsequent umgesetzt werden

 

15.05.14 - Artenvielfalt in Fließgewässern gefährdet - Forschergruppe der Ruhr-Universität Bochum zeigen schädigenden Einflüsse von reduzierter Fließgeschwindigkeit, Nährstoffeinträgen und Sedimenteintrag auf die aquatische Fauna:

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Abbildung (c) Ruhr-Universität Bochum. Quelle: Weiler, J. (2014): Artenvielfalt auf dem Rückmarsch. Wie Umweltstress das Leben in Fließgewässern gefährdet. - RUBIN – Wissenschaftsmagazin der RUB (Ruhr-Universität Bochum), Frühjahr 2014: 13-17. PDF online abrufbar unter http://rubin.rub.de/de/artenvielfalt-auf-dem-rueckmarsch [download 15.05.2014)

 

13.05.2014 - Neue seltene und bedrohte Fischart in Griechenland gefunden Pressemitteilung der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere Wissenschaftler der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn haben 2011 im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes "FREDIE" eine spektakuläre neue Fischart in Griechenland gefunden und kürzlich wissenschaftlich beschrieben. Es handelt sich um einen Vertreter der einzigen in Europa endemischen Fischfamilie Valenciidae, mit nur zwei bekannten Arten bisher. Alle drei Valencia Arten sind stark gefährdet oder akut vom Aussterben bedroht und strengstens geschützt. So hat Valencia letourneuxi erst 2012 traurigen Ruhm als eine der Top 100 meistgefährdetsten Arten weltweit erlangt. „Die neue Art trägt den Namen Valencia robertae, zu Ehren der griechischen Ichthyologin Roberta Barbieri, welche sich seit Jahren für den Schutz bedrohter Fischarten einsetzt" erklärt Dr. Matthias Geiger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZFMK, die Namensgebung für die neue Art. „Selbst in Europa können solch spektakuläre Neufunde von Arten zeigen, wie wichtig es ist, die zeitlichen und räumlichen Veränderungen der Verbreitung von Arten zu erfassen" ergänzt der Ichthyologe Dr. Jörg Freyhof, seit kurzem geschäftsführender Direktor bei GEO BON (Group on Earth Observations - Biodiversity Observation Network) in Leipzig, und zuständig für den Aufbau eines globalen Beobachtungssystems für biologische Vielfalt. PDF

 

13.05.2014 - 64 unbeschriebene Süßwasserfischarten im Mittelmeergebiet entdeckt Pressemitteilung der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere Wissenschaftler der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn berichten aktuell in einer großen Studie mit über 30 europäischen Koautoren über die komplette Süßwasser-Fischfauna des Biodiversitätshotspots des Mittelmeergebietes. Mittels molekulargenetischen Methoden (DNA Barcoding) wurden über 3000 Fische von knapp 500 verschiedenen Fischarten untersucht. Den Forschern gelang es erstmals eine nahezu komplette Abdeckung aller Arten zu erreichen (98%). Dabei stellten die Wissenschaftler unter anderem fest, dass bis zu 64 Arten in dieser Region bisher unentdeckt (40), bzw. unbeschrieben geblieben sind (24). PDF

 

07.05.2014 - Auswirkungen von nichtheimischen Salmoniden auf heimische Gewässer Das internationale Forschungsprojekt SalmoInvade arbeitet gemeinsam mit Anglern und anderen wichtigen Interessengruppen, z. B. Fischfarmern und der Wasserwirtschaft, daran, den Effekt invasiver Salmoniden auf lokale Fischpopulationen in verschiedenen europäischen Ländern zu untersuchen.  Lies mehr

 

02.04.2014 - Umwelthormone – kleine Mengen mit großer Wirkung. Pressemitteilung der Fraunhofer-Gesellschaft: "Leere Fangnetze und weniger Fischarten – Umwelthormone werden für den Rückgang von Fischzahlen verantwortlich gemacht. Doch wie schädlich sind diese Substanzen wirklich? Studien, die ein komplettes Fischleben abbilden, geben Aufschluss." Lies mehr

17.03.2014 - Gülleunfall vernichtet Bachforellenbestand im Venner Mühlenbach / Landkreis Osnabrück „Als Folge erfolgreicher Lobbyarbeit des Bauernverbandes, der seit Jahren gegen die Nachrüstung von alten Güllesilos mit Sicherheits-Erdwällen /sog. Havariewällen, kämpft, nun ein weiteres schweres Fischsterben, diesmal im Venner Mühlenbach, einem kleinen Nebenfluss der Hunte. Mit einem einfachen Erdwall wäre eine schwere Gewässerverunreinigung nicht zustande gekommen; Unglaublich, dass diese minimalen Sicherheitsanforderungen politisch nicht durchgesetzt werden können.“ Mitgeteilt von Ralf Gerken, Scheeßel Dokumentation auf den Seiten des Landessportfischerverbandes Niedersachsen e.V. / Meldung Neue Osnabrücker Zeitung

12.03.2014 - Langzeitdaten zeigen: Fischgemeinschaft in der südlichen Nordsee ändert sich; Pressemitteilung Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei lies mehr

 

12.03.2014 - Den großen Auftriebsgebieten der Ozeane geht die Luft aus "Noch vor wenigen Jahren zogen riesige Schwärme von Sardinen und Sardellen durch das kalte und nährstoffreiche Wasser, das dort aus den Tiefen des Meeres an die Oberfläche aufsteigt. Als Tapas-Happen, Fischpaste oder Trockenfisch in Snacktüten sind diese Arten in vielen Ländern sehr beliebt. Bis zu 17 Millionen Tonnen Fisch wurden bis Mitte der 70er Jahre jährlich von Fangflotten aus Namibia und aller Welt in dem Gebiet gefangen. Dann brachen die Fangzahlen jäh ein, und weniger hochwertige Arten bevölkerten das Ökosystem. Es waren vor allem die kleine Kap-Holzmakrele und Quallen, die zu 99% aus Wasser bestehen und kaum Nährwert haben." Pressemitteilung Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)

24.01.2014 - "Ab sofort gibt es wieder Aktuelles und Kritisches rund um Meerforelle, Gewässerschutz und Renaturierung im Wümmegebiet. Begleiten Sie uns interessiert, kritisch oder wohlwollend. Auf einen Besuch freuen wir uns auf jeden Fall." (Mitgeteilt von Ralf Gerken, 24.01.14) Homepage "Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle im oberen Wümmegebiet". Die Seite enthält auch eine Dokumentation über das erschreckende Ausmaß an Gewässerverunreinigungen durch Biogasanlagen und die damit verbundenen Silagelagerungen.

Fotos: www.wuemme-meerforelle.de

 

PM 21.01.14 - Pressemitteilung Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen: Erfolgreiche Renaturierung von Gewässern - Das biologische Umfeld ist entscheidend (mitgeteilt von idw-online.de)
„Aufwändige Renaturierungsmaßnahmen sollen die biologische Vielfalt zurück in Bäche und Flüsse holen. Doch der Erfolg ist nicht garantiert. Woran liegt’s? Gewässerökologen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) haben 18 Gewässerrenaturierungen untersucht. Sie konnten belegen, dass Fischarten meist dort wieder einwandern, wo schon das biologische Umfeld Vielfalt bietet. Wie das Artenspektrum in der Umgebung aussieht, gehört zu den wichtigsten Faktoren für Wiederansiedlung und sollte daher schon bei der Planung von Renaturierungen berücksichtigt werden. Lies mehr ...  Die Studie ist im Januar 2014 im Fachmagazin PlosOne erschienen:
Stoll, S., Kail, J., Lorenz, A.W., Sundermann, A. & Haase, P. (2014): The Importance of the Regional Species Pool Ecological Species Traits and Local Habitat Conditions for the Colonization of Restored River Reaches by Fish. - PloS ONE 9(1): e84741. doi:10.1371/journal.pone.0084741 PDF

 

PM 15.07.13 - Pressemeldung vom International Flyfishers Club vom 15.7.2013: Offizielle Ernährungsempfehlungen warnen die eigene norwegische Bevölkerung vor dem Verzehr von Farmlachs und verschweigen dies gegenüber den Kunden in der EU (mitgeteilt von Ludwig Tent, 03.01.14):
"Die norwegische Farmlachsindustrie wird seit langer Zeit von Naturschützern immer wieder kritisiert, weil mit der künstlichen Aufzucht eine erhebliche Verschmutzung der Fjorde verbunden ist und die von ihr ausgehende Gefährdung der atlantischen Wildlachse unübersehbar geworden ist. Ähnlich wie in anderer Massentierhaltung ist die Verwendung von Medikamenten übliche Praxis. Diese sind prinzipiell für den Konsumenten der Farmlachse nicht unbedenklich, obwohl dieser Aspekt beim massiven Marketing der norwegischen Konzerne gerne verschwiegen wird. (...)" lies mehr

 

PM 16.12.13 - Maßnahmen gegen Überfischung schonen bislang vor allem kleine Fische. Die Ergebnisse einer internationalen Studie könnten die Entnahmebestimmungen nun revolutionieren. Forschungsverbund Berlin, IGB

Die Einführung von Entnahmefenstern würde dafür sorgen, dass nicht nur die Kleinen, sondern auch dieser große Fisch zurückgesetzt werden müssten. Foto: Besatzfisch / IGB

PM 15.10.13 - Der „Puls“ der Gewässer – ein „Dow Jones-Index“ für die Umwelt Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zum globalen Wassergipfel in Budapest vom 8. bis 11. Oktober
Gewässer zählen zu den wertvollsten Lebensräumen überhaupt. Der Rückgang der biologischen Vielfalt ist die wohl größte Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Ein Verlust ist unumkehrbar. Wir benötigen robuste Indikatoren – eine Art Dow Jones-Index für Ökosysteme, der die Veränderungen insgesamt erfasst und zugleich die zugrunde liegenden Ursachen erkennen lässt. „Dafür benötigt es wissenschaftliche Daten von hoher Qualität. Langzeitforschung und -monitoring sind unabdingbar, um den ‚Puls‘ der Ökosysteme zu messen. Sie sind das Frühwarnsystem und die Basis, um Prioritäten im Management unserer Umwelt zu setzen“, so Prof. Dr. Klement Tockner, Direktor des IGB. Die Wissenschaftsgemeinde entwickelt derzeit innovative Methoden des Monitorings, um ökologische Prozesse in Echtzeit zu untersuchen. Auch gilt es, neue Wege zugehen, was Datenverarbeitung und -bereitstellung betrifft. „Diese Daten sind öffentliches Gut, welches der Gemeinschaft frei zur Verfügung stehen muss.“ Vollständige Pressemitteilung

Anmerkung der Redaktion: Es sind genau die Gedanken, die in obiger PM formuliert werden, die auch die Intention von Fischfauna-online darstellen. Die hier gesammelten Daten stehen für entsprechende Monitoringprogramme zur Verfügung und könnten als ein Baustein in einen solchen, hier geforderten ökologischen Dow Jones-Index eingehen!

PM 02.10.13 - Weltweite Aussterberaten von Süßwasserfischen
Forscher der Universität Toulouse III - Paul Sabatier (BOREA - Labor für Biologie der Organismen und Wasserökosysteme) und der Universität Utrecht (Niederlande) haben kürzlich in einer Studie gezeigt, dass derzeit mehr Süßwasserfische an anthropogenen Belastungen sterben, als an den Folgen des Klimawandels. Vollständige Pressemitteilung

PM 03.03.13 - Biogasanlage verseucht Heidebach Ruschwede - Angler fürchten um Bestände von Meerforelle und Mühlkoppe
Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres hat eine Biogasanlage im Heidekreis zur einer katastrophalen Verunreinigung von Gewässern geführt. Im Heidebach Ruschwede entdeckten Angler aus Fintel, dass der Bach kilometerweit von übel riechenden Abwasserpilzen bedeckt ist. Eine Biogasanlage konnte als offensichtlicher Verursacher der Gewässerverschmutzung ausgemacht werden. Die Angler befürchten nun schwere Schäden am Fischbestand und der Ökologie der Ruschwede und haben Anzeige bei der Polizei gestellt. Vollständige Pressemitteilung

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Ältere Meldungen:

04.02.13 - Der Landessportfischerverband Niedersachsen e. V. (Anerkannter Landesfischereiverband, Anerkannter Naturschutzverband) hat angesichts der großen Herausforderungen, die sich v. a. aus der Energiewende, dem agrarstrukturellen Wandel  und  möglicher Weise anstehenden Veränderungen in der Naturschutzpolitik ergeben, für die kommende Legislaturperiode in Niedersachsen ein Positionspapier herausgebracht. Das „10-Punkte-Programm für einen besseren Gewässerschutz in Niedersachsen“ ist verbunden mit großen Hoffnungen auf Verbesserungen im Gewässerschutz und Reformen in der Agrarpolitik und betont die Rolle der Angelfischerei als nachhaltige und naturschonende Nutzungsform (mitgeteilt von Ralf Gerken, LSFV Niedersachsen e.V., 01.02.13).

25.01.13 - Veranstaltungskalender der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) 2013: PDF Detailliertere Informationen und Aktualisierungen auf der Homepage unter Wissenstransfer, Veranstaltungen.

25.01.13 - 25.01.13 Fisch-Invasion: Riesenwelse erobern Rhein und Neckar Von Stefan Rheinbay, Spiegel Online Wissenschaft "Der Flusswels vermehrt sich in Deutschlands Gewässern rasant. Die Fische erreichen eine Länge von bis zu drei Metern und können 150 Kilogramm schwer werden. Biologen sprechen von der größten Veränderung der Wasserfauna seit der Eiszeit - rätseln aber über den Grund dafür." Artikel PDF

15.01.2013 - Wahl des Lebensraums entscheidet beim Aal über den Fortpflanzungserfolg Pressemitteilung Thünen-Institut für Fischereiökologie, Hamburg, vom 14.01.2013 Aale, die in Flüssen und Seen leben, haben eine geringere Chance sich fortzupflanzen als ihre Artgenossen, die in Küstengewässern schwimmen. Das haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Fischereiökologie in Hamburg und der University of Prince Edward Island in Charlottetown, Canada, herausgefunden und im Journal of Sea Research publiziert. Das ist besonders in Hinblick auf die in Europa weit verbreiteten Besatzmaßnahmen von Binnengewässern mit wild gefangenen Jungaalen von Interesse. Diese oftmals als bestandserhaltene Maßnahme deklarierte Praxis sieht gewöhnlich vor, Jungaale aus Küstengewässern zu entnehmen, um sie dann in oft weit entfernte Binnengewässer zu überführen. Die Autoren zweifeln in ihrer Untersuchung den Nutzen dieser Praxis an, zumal bisher nicht gezeigt werden konnte, dass sich daraus ein positiver Netto-Effekt für den Gesamtbestand des Aals ergibt.

15.01.2013 - Insektizidbelastungen von Gewässern: Derzeitige Messung und Bewertung zeigt Schwächen. Pressemitteilung der Universität Koblenz-Landau vom 14.01.2013 Bei der Gewässerüberwachung sollten dann Proben entnommen werden, wenn Insektizide ausgebracht werden oder Starkregen diese in Gewässer einschwemmt. Die gängige Praxis der Überwachung von Gewässern auf Insektizide weist Schwächen auf. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Umweltwissenschaften Landau an der Universität Koblenz-Landau. Bislang werden Wasserproben meist zu festen Terminen entnommen, etwa einmal pro Monat. Demgegenüber gelangen Insektizide sehr unregelmäßig in Gewässer und überschreiten die Grenzwerte zwar nur kurzfristig – dafür ist die Schadwirkung umso intensiver. Die Folge: Berücksichtigt man die im Rahmen der regelmäßigen Probenentnahme oftmals gemessenen Nullwerte, werden bei der Gesamtbewertung die tatsächlichen Risiken unterschätzt. Pressemitteilung als PDF

03.01.2013 - Neue Broschüre: Die Flussgebietsgemeinschaft Elbe (2012): Maßnahmenprogramm Elbe. Eine Zwischenbilanz. - Broschüre, 35 S., Herausgeber: Flussgebietsgemeinschaft Elbe, Otto-von-Guericke-Straße 5, 39104 Magdeburg, www.fgg-elbe.de, Redaktion: Geschäftsstelle der FGG Elbe Download 13,36 MB

12.12.12 - Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hat in der Schriftenreihe "Wasserrahmenrichtlinie" den Band 8 herausgegeben: "Merkblatt zum Maßnahmen begleitenden Monitoring - Biologische Erfolgskontrolle hydromorphologischer Maßnahmen an Fließgewässern". Zu den biologischen Qualitätskomponenten zählen neben Wasserpflanzen und Makrozoobenthos vor allem auch die Fische. Weitere Infos und Download  Download Leitfaden  Download Faltblatt

11.10.12 - Referentenvorträge zur Veranstaltung "20 Jahre Fließgewässerrenaturierung" vom 25.-26.09.2012 bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Schneverdingen, Niedersachsen. Die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz hat die Referentenvorträge zur Veranstaltung  "20 Jahre Fließgewässerrenaturierung" mit ausdrücklichem Dank an die Vortragenden auf ihrer Website zum Download gestellt.

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